Das Bloggen fehlt mir.

Ich blogge nicht mehr. Zumindest nicht offiziell. Ich habe dem abgeschworen. Hoch und heilig. Und inklusive Hintertürchen. Ich habe immer gesagt: Ich komme zurück, wenn ich nicht anders kann. Und vielleicht kann ich nicht anders.

Warum ich damals (gleich nach der Erfindung des Farbfernsehens) mit dem Bloggen angefangen habe, ich in einem Satz erklärt: die Leidenschaft am Schreiben hat mich getrieben.

Aus dem Schreiben wurde mehr und mehr ein Bloggen. Und dieses Bloggen, das ist ja fast schon ein Schimpfwort. Werbetexte schreiben für Produktgeschenke. Auch wenn Blogger nicht müde werden, etwas anderes zu behaupten.

Jedenfalls.
Gute Texte? Sehr egal in der Bloggerwelt. Gute Fotos? Wiederum sehr wichtig. Und der Persönlichkeitsstrip? Superwichtig. Alle machen immer alles öffentlich. Sonst interessiert es ja keinen. Was mich betrifft: Gut, dann interessiert es halt keinen. Mein wahres Ich hat ein bisschen gebraucht um die Begeisterung meines blogbegeisterten Ichs zu bremsen … aber schlussendlich haben alle Ichs erkannt: Hey, das passt gar nicht zu mir.

Ich habe scharf gebremst.
Ich hab meinen Blog abgedreht, alles zurückgeschalten und schlussendlich gelöscht.
Nach 4,5 Jahren Bloggen hab ich ein halbes Jahr Pause gemacht.

Nun sieht es ganz danach aus, als mache ich mein Hintertürchen auf und bin wieder da.
Hallo erstmal.

Diesmal ist alles anders.

3 Gedanken zu “Das Bloggen fehlt mir.

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