Schatten und Licht.

Es kommt ohne Anklopfen oder Erinnerungs-Dingeling.
Schleichend, still, unbemerkt.
Hinterhältig.
Es legt sich über dich, so  wie ein Hustensaft, der die Kehle von innen auskleidet.
Vollständig, gründlich, wirksam.
Du bist wie abgedreht. Dein Lächeln off. Deine Emotionen auf Weltuntergang.
Du wirst ganz ruhig. Vielleicht ab und zu gereizt. Und müde. So unendlich müde.
Totaler Rückzugsmodus.
Der Moment, in dem du dich in einem dunklen Zimmer unter die Bettdecke verkriechst: Unbezahlbar.
Du lässt alles über dich ergehen.
Tauchst da durch.
Und unter.
Verlernst an dich zu glauben.
Vergisst deine Fähigkeiten.
Färbst dich innerlich Ton in Ton mit der Dunkelheit des Raums.

Du tauchst durch diese Phase bis alles besser wird.
Gehst durch den strömenden Regen bis die Sonne wieder kommt.

Als wäre nie was gewesen.

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4 Gedanken zu “Schatten und Licht.

    1. Danke, mein Dav. Schönes Zitat auch. Das Thema trifft mich zum Glück immer nur streifzugsweise und im Umfeld. Aber das ist hart genug wie du ja weißt.

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