Why I run.

Im Jänner 2016 begann ich (wieder) zu laufen.
Damit meine ich nicht nur den Sport, sondern vor allem auch eine sehr starke persönliche Entwicklung. Ich habe etwas zurückgelassen, was mir bis dahin – und darüber hinaus – viel bedeutet (hat). Eine Art Heimat oder große Liebe.
Von so etwas kommt man nicht so einfach los. Da muss man seine Beine in die Hand nehmen und rennen. Und dennoch ist nicht gesagt, dass es einem nicht trotzdem von Zeit zu Zeit wieder einholt. Vielleicht muss ich so lange weiterlaufen, bis ich meinen Startpunkt nicht mehr sehe, wenn ich mich umdrehe. Auch wenn das noch lange dauern kann.

Im Jänner 2016 begann ich also zu laufen. So und so.
Neben der persönlichen Entwicklung, machte ich auch sportlich große Schritte. Ich lief im April einen Viertelmarathon und blieb meinen Laufschuhen selbst dem heißen Sommer über treu. Ich laufe aus Spaß an der Freude. Und aus Freude an Wettkämpfen, die ich oft gemeinsam mit Menschen bestreite, dir mir ans Herz gewachsen sind. Winke-winke zu Doris.
Das Laufen tut mir erstaunlich gut. Es versöhnt mich innerhalb von 5 Kilometern Dingen, die mich vorher ungemein aufgewühlt haben. Es relativiert. Es macht aus einem Elefanten eine Mücke. Es gibt mir Kraft – obgleich es mir welche abverlangt. Freilich stellt es auch mit meinem Körper was Feines an. Laufen macht mir Spaß. Laufen ist wie ein Freund, den ich nicht mehr missen will.

That’s why I run.

 

4 Gedanken zu “Why I run.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s