Gedanken treiben lassen.

Langsam aber ohne zu zögern ziehen sie los,
als ich sie auf die Oberfläche des Meeres lege.
Wie Papierschiffchen entfernen sie sich von mir.
Sie sind leichter als Wasser.
Schwimmen oben.
Meine Gedanken „stagediven“ am grenzenlosen Blau.
Lassen sich Welle um Welle weiterreichen.
Ich sehe ihnen nach, wie sie das Weite suchen.
Und hoffentlich auch finden.
Ich beneide sie ob ihrer Ziellosigkeit.
Ihrer stoischen Ruhe alles geschehen zu lassen.
Sich treiben zu lassen.

Kennen sie den Weg zurück zum mir?
Wohl kaum.
Ich lese sie später wieder auf.
Sie sind nass. Und vollgesogen mit kühlen, salzigen Ideen.

 

3 Gedanken zu “Gedanken treiben lassen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s