Das optimale Team sind zwei.

Adam und Eva.
Dick und Doof.
Selma und Louise.
Bonny und Clyde.
Waterloo und Robinson.
Harry und Sally.
Papa und Mama.
Phineas und Ferb.

Zweier-Kombis scheinen gut zu funktionieren.
Zu dem Entschluss kam ich, als ich neulich über optimale Teamkonstellationen nachgedacht habe.
(Schon seltsam, womit ich mir die wenige freie Zeit vertreibe. Aber gut.)

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Seid ihr schon mal in den Genuss eines Brainstormings zu fünft oder mehrt gekommen? Was für eine kollektive Zeitvernichtung. Es reichen ja schon vier, damit es nicht funktioniert. Mehr ist nicht immer mehr. Das mag paradox klingen, aber manchmal ist es eben so.
Viele Köche verderben den Brei, sagt man. Schon mal daran gedacht, dass die Vielen den Brei gar nicht verderben – sondern in Wirklichkeit nie fertig bringen?
Weil sich drei von denen in der Küche im Weg stehen und die anderen nur g’scheit reden.

Teamarbeit ist ein Fall für zwei.
Im Laufe des Lebens kommt man drauf, dass vieles allein nicht geht. Das fängt schon beim Gezeugtwerden an. Und geht beim Schaukeln weiter: Einer sitzt und der andere daucht an. Oder beim Autofahren: Einer fährt, der andere sagt wohin. (Spaß beiseite.)
Es ist oft gut einen Partner zu haben, nicht wahr?
Und da rede ich nicht vom Ehepartner. Denn gerade in diesem Fall von Team-Play ist die für beide Parteien als gerecht empfundene Aufgabenverteilung oft eine lebenslange Aufgabenstellung.

Ich denke viel mehr an Teams ohne Liebes-Background. Beste Freunde. Projektteams. Bands. Gilmore Girls. Koalitionspartner. Denkt doch mal nach: zwei sind gut, ab drei wird’s kompliziert.

Kurzer Exkurs in meine Jugend.
Mein innerster Freundeskreis zwischen 16 und 19 Jahren bestand aus vier Mädels. Wir nannten uns 4Freundeskreis (in Anspielung auf die Musikgruppe Freundeskreis). In Wahrheit waren wir 2x2Freundeskreise. Es waren Zweierteams, die mehr konkurrierten als kooperierten, aber das wollten wir wohl damals so nicht wahrhaben. Im Nachhinein gesehen, war schon damals die Zwei meine optimale Teamzahl.

Wenn’s nicht gerade um Katastrophenhilfe geht, sind zwei mehr als genug.
Ich merke in letzter Zeit immer mehr: Zu zweit bin ich am besten. Dann bin ich 1+.
Plus mehr Idee. Plus vieles, auf das ich selbst nie gekommen wäre.

Worauf will ich hinaus?
Keine Ahnung. Ganz allgemein. Vielleicht sollten Projektteams in Schulen nur aus max. zwei bestehen, und nicht nur aus dem, der hackelt und drei, die zuschauen? Vielleicht sollte niemals nur einer an der Macht sein, sondern immer zwei? Nicht nur Donald Trump, sondern auch Barack Obama? Vielleicht sollten Teams in der Arbeit aus maximal zwei Leuten bestehen? Ist das zuwenig? Kann das funktionieren?
Ich weiß es nicht. Das sind nur mal so Gedanken.
Wenn ich mal wieder über optimale Teamkonstellationen nachdenke.

PS: Morgen wird sich Österreichs mittlerweile fast 1-jähriges Bundespräsidentenkandidaten-Team trennen. By the way, diese beiden kann ich mir nun wirklich nicht als gutes Duo vorstellen. Dann nur lieber einer. Ich wünsche mir, dass es der Richtige wird.

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