Alltagskomik

Unser Hausarzt ging mit Jahreswechsel in Pension.
Innerlich hatte ich mich schon für einen neuen entschieden – jetzt, wo die Kinder (schon wieder) krank wurden, war ich auch physisch dort. Das Gespräch bei der Anmeldung lief dann so ab:

Sprechstundenhilfe schaut in die Kartei und sagt: „Ihr Hausarzt? Ah, das ist der Herr Dr. XY …“
Ich: „Genau, aber der ging ja mit Jahreswechsel in den Ruhestand. Seit dem sind wir Hausarztlos.“
Sie: Gut, und die Adresse von diesem Dr. Los wäre?

* * * * * * * * * * * * * * * * * 

Ich gehe zu einer Abendveranstaltung. Die Tochter dürfte das am Rande mitbekommen haben und konfrontiert mich damit: „Mama, Papa sagt du gehst heute noch ins Kasperltheater.“

2 Gedanken zu “Alltagskomik

  1. Der Herr Dr. Los. Doch, doch, sagt mir was. Das ist doch der Bruder vom Herrn DDr. Ahnungs–Los, oder? Den kenn ich. Von dem hab ich mal Ahnung verschrieben bekommen. Wen ich nicht so mag ist dessen Onkel, Dr.hc Arbeits–Los. Das ist vielleicht mal ein arroganter Arsch.
    (Ich will auch ins Kasperltheater. Also ins echte, das mit dem Kasperl, nicht dem was hierzulande so als Leben und Alltag bezeichnet wird.)
    Gute Besserung den Kinders.

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