Von der Kunst, Menschen für Kunst zu begeistern.

Bei mir ist es leicht. Ich meine, mich kann man total easy-cheesy für Kunst begeistern. Ich hatte immer schon einen Faible für Dinge, die ich nicht gleich auf den ersten Blick verstehe. Nachdenken find ich sexy.
Kunstwerke sind oft ein Rätsel oder einen Herausforderung – am Ende wird man mit einem wohltuenden Aha-Erlebnis belohnt. Und wenn nicht, auch egal. Geht man eben zum nächsten Werk.

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Staubsauger? Mega-Megaphon? Wir wissen es nicht. Auf alle Fälle ist es KEIN Kunstwerk, sondern Werkzeug im Restaurations-Atelier.

Rückblick: Tag der offenen Tür im Lentos Linz
In Linz etabliert sich seit einigen Jahren eine Szene dafür. Für Kunst.
Ob private Galerien oder öffentlichen Museen – es tut sich was, es brodelt. Das gefällt mir. Was mir besonders positiv auffällt: Die Szene versucht mehr oder weniger erfolgreich eine breitere Masse fürs eigene Angebot zu begeistern. Das Lentos Kunstmuseum und das Nordico (die gehören zusammen, hab ich mir sagen lassen) hatten am Sonntag ihren zweiten (?) Tag der offenen Tür.
Es standen nicht nur die Türen ins Kunstmuseum offen, sondern auch jene zum Dach oder zur Werkstatt des Lentos. Der Andrang war riesig, aber wir hatten Geduld. So sahen wir nicht nur die verheißungsvolle *Ausstellung „Psycho Drawings“, sondern bekamen auch Einblicke in die Arbeit eines Restaurators.

Hier die kurze Instagram Story vom letzten Sonntag:

Psycho Drawings – halb so wild.
Das Motto der aktuellen Ausstellung klingt ein bisschen nach Gottfried Helnwein. (Wer sich traut, kann den Herrn mal googeln. Mir persönlich und als Mutter gehen seine Werke zu nahe.) Aber keine Sorge, so schlimm ist es nicht. Im Gegenteil: Die Werke von verschiedenen Künstlern sind ein abwechslungsreiches Potpourri zwischen einfach und komplex, humorvoll und ernst, interessant und abstoßend.

Vorschau: Wege zum Glück im Nordico
Ab 8. Juni 2017
Es tut sich was in der Stadt. Neugierde liegt in der Luft und Sehnsucht nach Veränderung ist spürbar. Wesentliche Fragen stehen im Raum: Wohin wollen wir gehen? Was ist alles möglich? Welche Werte zeichnen eine lebenswerte Stadt aus? Was macht uns eigentlich glücklich? Können wir unser Glück selbst machen?
Die Schau Wege zum Glück greift diese Fragen auf und stellt NeudenkerInnen und SelbermacherInnen am Puls der Zeit vor: Rund 35 Projekte erzählen von Nachbarschaft, Gemeinschaft, nachhaltiger Ernährung, interdisziplinärer Nutzung des urbanen Raums, Innovation und Selbstermächtigung. Die Stadt wird zum Experimentierfeld, aus Eigenantrieb entsteht Vielfalt. Der Fokus liegt dabei klar auf Linz, es kommen aber auch BewohnerInnen anderer Städte zu Wort.
Ich werde beim Instawalk vorab ins Glück gehen und davon berichten.

Kulturcard
Für die Museen in Linz hab ich sozusagen eine Stammkundenkarte. Nennt sich Kulturcard 365 und erlaubt kostenlosen Eintritt in alle Linzer Museen – wie der Name verheißt: ein ganzes Jahr lang. Zusätzlich gewährt die Karte noch einige Rabatte. Die Website weiß mehr.

Zum Abschluss noch ein paar Schnappschüsse von unserem Kultursonntag.
War echt nett.

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Ein Pferd, als Einhorn verkleidet. Hängt demnächst im Lentos. Oder eher nicht.

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