Aus der Kategorie Schon-lang-nicht-mehr-gewesen. Heute: Tiergarten Linz

Hier herrscht gerade echtes Kurzurlaubsgefühl. Seit Freitag haben wir frei und fast genauso lang liegen wir rund um irgendeinen Pool. Wir frühstücken Waffeln und ich vergessen langsam welcher Tag heute ist. Herrlich.
Heute war’s ein bisschen bewölkt, weshalb wir zwar die Waffeln hatten aber das Pool auslassen musste. Ersatzprogramm? Wenn man keine Kinder hat: Kino, Netflix und Pizzaservice. Wenn doch: Tiergarten.
Ich überlegte: Schmieding? (Gorillas!)
Walding? (Löwe!)
Haag? (Braunbären und tollster Spielplatz!)
Linz? (Hm …)
Meine Tochter hat was gegen Autobahnen (Zitat: „Autobahnen sind langweilig. Da gibt’s keine Häuser.“), also entschieden wir uns für den Tiergarten Linz.
Wann wart ihr das letzte Mal dort?
Ich gefühlt seit 100 Jahren nicht mehr. (Ich weiß aber, das letzte Mal war letztes Jahr.)
Die haben umgebaut im Tiergarten Linz. Aber wie. 

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Direkt beim Reinkommen stehen immer noch die entzückenden Erdmännchen. Aber dann? Wo einst die Esel waren, türmt sich ein Spielturm der Extraklasse. Klettern, rutschen, balancieren, auf einer Wildsau reiten – die Tiere werden euren Kindern  spätestens ab hier schnuppe sein. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Neben dem Spielturm: ein Mini-Stonehenge und eine Picknickwiese. Und dann noch: Streichelzoo mit Meerschweinchen und Ziegen. Sowie das Kaninchengehege mit Kaninchen-Tunnel.
Die Zoobetreiber haben alle Asse gezogen, die man im Ärmel haben kann. Ich dachte nur: Wow.
Aus einem anderen Blickwinkel dachte ich mir, es ist bestimmt schwierig so einen Zoo zu erhalten. Die Leute kommen nur bei Schönwetter. Und dann oft nur, wenn’s neue Attraktionen gibt. Die Tiere haben aber jeden Tag Hunger. Die schalten nicht auf Stand-by, wenn die Tore schließen. Die brauchen rund um die Uhr Betreuung, 365 Tage im Jahr. Insofern freute ich mich, dass der Linzer Zoo an die großen anzuknüpfen versucht und ihm dass hoffentlich regelmäßig viele Besucher bringen wird. Deshalb dachte ich mir: Schreibst einfach drüber, vielleicht kommen dann bald noch mehr Leute.

Kaninchentunnel
Viele von euch wissen ja, ich bin vom Sternzeichen Fisch, Aszendent: Hase.
Ich mag diese flauschigen, langohrigen Gesellen mit ausgeprägtem Appetit auf Grünes. Dank Kaninchentunnel kann man seinen Kopf entweder direkt ins Kanickelgelände stecken oder via Guckloch ihren Bau stalken. Ich hoffe, die Hoppler nehmen den Gästen die Beschau nicht übel – Privatleben gibt’s im Zoo am Pöstlingberg zwischen 9.00 und 18.00 Uhr bestimmt keines mehr …

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Nachts im Zoo
Seit dem Film „Nachts im Museum“ hat die Phantasie vieler Menschen ein Bild bekommen. Warum auch immer, nachts scheint alles irgendwie aufregender zu sein. Was tun die Tiere nachts im Zoo? Vielleicht tanzen sie, ziehen sich bis auf die Unterhose aus oder schlafen einfach nur? Wer es wissen will, der schaut einfach nach:
„Nachtsafari durch den Zoo“ jeweils Fr., 07., 21., und 28.07.2017, von 21.00 bis 22.15 UhrNähere Infos hier.

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Der Rote Panda winkt zum Gruße. Oder war er nur scharf auf unsere Jause?
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Der Linzer Zoo ist mit den Jahren wunderschön zugewachsen.

Uns hat dann bei den Ameisenbären ein fetter Regenguss erwischt – weshalb wir uns schnell unters Dach und wenig später ins Schlossmuseum Linz verzogen haben. Fazit: Es war ein spannender Sonntagsausflug in der Welt der Tiere. Wir haben das Pool fast gar nicht vermisst. Nass sind wir auch so geworden ;-).

 

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