Frühlings-Sonnen-Wochenende in Bildern 7.+8.4.2018

Bitte, war das nicht ein flauschiges Wochenende?
Normalerweise bin ich diesen Wochenenden in Bildern, wie sie bei Geborgen Wachsengesammelt werden schon ein bisschen überdrüssig geworden. Nichts gegen Wochenenden, nichts gegen die Blogs und schon gar nichts gegen Geborgen Wachsen – aber irgendwie haben Samstage und Sonntage übers Jahr gesehen viel gemeinsam: Frühstücken, Großeinkauf, kochen, putzen, essen, spielen, abhängen, Besuch undoder Ausflug.

Aber dieses Wochenende, meine Damen und Herren, diesen Wochenende war anders. Es war das erste Frühlingswochenende nach einem halben Jahr Winter. Es war ein Himmelhochjauchzend nach einem Bibberkaltbäh. Wir haben den Großeinkauf ausfallen lassen, nur um jede Wochenendminute unter freiem Himmel nutzen zu können. Jetzt fühle mich aufgekratzt und aufgeputscht. Was so ein bisschen Sonnengelb und Grasgrün nicht alles anstellen kann!

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Freitag Nachmittag, nach Job und Hausputz laufe ich meine Runde. „Ich bin raus“, schreibe ich und freue mich auf 2 Tage Durchatmen, Frühlingsplüsch und Wärme.

Den Samstag verbringen wir ab kurz nach Frühstück im Garten. Wir befreien den Sonnenschirm von den Spinnweben, packen die Flipflops aus und auch die kurzen T-Shirts. Wir spüren zum ersten Mal wieder Grashalme zwischen den Zehen und freuen uns wie wild darüber. Die Kinder spielen sich abwechselnd am Trampolin, in der Sandkiste, beim Hasenstreicheln und Fahrradfahren müde. Ihre Haare riechen beim Einschlafen nach frischer Luft und Sonne.

Ich schaffe an diesem Wochenende ein ganzes halbes Buch* und das Die Zeit Magazin, weil die Kinder zu beschäftigt sind um mich zu brauchen.

Sonntag früh nehme ich ganz spontan an einem Lauftraining für den Marathon nächste Woche teil. Ich lerne nette neue Leute kennen und schaffe 10 Kilometer (schwitzend, keuchend, fluchend) in 1 Stunde und 3 Minuten. Mein Gesicht sieht aus wie ein Hilfeschrei nach Beine hoch lagern, aber meinen Endorphinen ist mehr nach Bäumeausreißen.

Wir bleiben gleich beim Sport. Dass sich die Jüngstenach einem Fahrradsturz in kurzen Hosen einen Asphaltausschlag holte, tat kurz sehr weh. Aber Schrammen und blaue Flecken sind am Ende besser als die von unseren Eltern oft beschworenen eckigen Augen vom Fernsehen – beziehungsweise ist Zeitgemäße übersetzt – vom Handyspielen.

Hach, ist denn wirklich schon Sonntag Abend? Können wir nicht die Zeit nicht zurückkurbeln, sagen wir auf letzten Freitag? Ein Trost: Die kommende Woche soll mindestens genauso frühlingshaft werden. Ich freue mich jetzt schon auf das Ausklingen der Tage im Garten. ❤

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*Der Link zum Buch ist ein Affiliate Link. Sollte ein Klick darauf zu einem Kauf auf Amazon führen, unterstützt du damit indirekt meine Arbeit an diesem Blog. Ich sage schon mal herzlichen Dank dafür!

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