Jahresrückklick 2018

„Was? Das wirklich erst heuer?“, hab ich mich immer wieder sagen gehört. Dieses Jahr hätte ich locker auf zwei Jahre aufteilen können, so dicht war es. Es waren auch viele Highlights dabei: ein Sommer der von Mai bis Oktober anhielt, Urlaub in London, der Wachstumsschub des Großen, die alte Schreibmaschine, die ich bekommen habe, und vieles mehr.

Meine Q and As
1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?
Ich geb dem Jahr eine 8. Vieles ist gelungen, wir sind gesund, glücklich und bis auf die normalen Tiefen gab’s einige Höhen. Das wellige Auf und Ab gehört zum Leben.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Eher ab.

3. Haare länger oder kürzer?
Vor allem werden die Haare wieder mehr. Nach zwei Jahren Haarausfall, dessen Grund einfach nicht zu eruieren war, hat’s plötzlich aufgehört. Einfach so. Möge es so bleiben.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Unverändert gutsichtig. Allerdings hatte ich oft ein brennendes Gefühl in meinen lichtempfindlichen Augen. Diagnose: äußerst trockene Augen. Ich bekam Augentropfen, von denen meine Augen wiederum eine dicke hässliche Schwellung bekamen. Das Ende vom Lied: Ich hab jetzt wieder trockene Augen.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Gleich viel, würde der Optimist sagen.
Gleich wenig, der Pessimist.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Noch immer den gleichen tollen Job.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Das meiste Geld fließt in die Fixkosten. Zudem wurden die Kindergartengebühr wieder eingeführt. Familie haben ist kostspielig – aber jeden Cent wert!

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Außer der Lebenserfahrung? Anfang des Jahres habe ich ein Smartphone gewonnen. Ende des Jahres eine Bierzapfanlage für zuhause inkl. allem (Bier, Gläser, Merch) im Hotel Matze. Ich trinke nicht mal Bier, aber das Teil gebe ich nicht her. Zu cool.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mein drittes Laufjahr. Ich habe heuer 738 km geschafft in einer Zeit von 91 Stunden und 18 Minuten. Bis auf die eine Woche in London war ich jede Woche auf den Beinen. Dafür war der Linz Marathon mein einziger „Wettkampf“ heuer. Stimmt nicht! Beim Business Lauf war ich auch dabei. Alter Verwalter.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Wieder überraschend wenige. Ich war zweimal erkältet, einmal davon mit Angina. Dafür haben mich an einem einzigen Wochenende im Juni zwei Bienen gestochen. Meine Hand schwoll zu einem Bein an.

11. Davon war für dich die Schlimmste?
Die Bienenstiche und die geschwollenen Augen (als Reaktion auf Augentropfen). Also Pipifax.

12. Der hirnrissigste Plan?
Plane jedes Jahr „nebenbei“ Psychologie zu studieren. Verschiebe es dann aber jährlich. Hirnrissig daran ist, dass ich es immer noch nicht getan habe.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Letztes Jahr schrieb ich: Ich bin 36 Jahre, Leute, gefährlich kenn ich nur mehr aus dem Fernsehen. 
Was soll ich sagen, außer: Mittlerweile bin ich 37.

14. Die teuerste Anschaffung?
Das Induktionskochfeld mit integriertem Dunstabzug. Und die ganze Küche dazu. War aber nicht meine Idee.

15. Die schönste Podcastfolge?
„Alles gesagt“ mit Tim Raue
„Endlich Om“ #7 Versteckt sich hinter Stress eigentlich Angst?
„Hotel Matze“ mit Franziska von Hardenberg; Fynn Kliemann und Daniel Krauss waren auch spitze

16. Das beeindruckendste Buch?
„Quality Land“ von Marc Uwe Kling
„Nüchtern“ von Daniel Schreiber
„Das Internet muss weg“ von Schlecky Silberstein

17. Der ergreifendste Film?
Das wird hoffentlich der Film, den ich mir nächsten Donnerstag im Kino anschaue. Das erste Kino des Jahres. Whoop whoop.

18. Die beste Mukke?
Oft aufgedreht hab ich dieses Jahr: Fynn Kliemann, AnnenMayKantereit, Julia Engelmann, LEA, Clueso, Gloria und viele mehr.

19. Das schönste Konzert?
Der Zauberer Buntikus und die Brassesinis. Erwachsenenkonzert war keines dabei.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Na, mit Nasenbohren hoffentlich nicht.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
… den Kindern in London.

22. Zum ersten Mal getan?
Eine Küche allein zu zweit aufgebaut. War verrückt viel Arbeit.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
In London gewesen. Monatelang keinen Alkohol getrunken.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Erdrutsche, Stress, Abschiede, schlechte Neuigkeiten, die Krankheit des Bruders, …

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Oh, verrückte Geschichte. Hat mit einem Baumangel zu tun und damit, dass wir zwischen Haus/Kellerwand und Parkplätze/Straße über Monate hinweg eine Grube hatten. Irgendwann regnete es über zwei Tage so heftig (übrigens zugleich der einzige Regenguss dieses Sommers), dass es zu einem Erdrutsch unterhalb der Parkplätze hin zum Haus kam … Ich will jetzt keine meiner alten Wunden aufreißen, aber die vielen verzweifelten Telefonate danach … bis wir endlich jemanden fanden, der uns aus der Scheiße reitet bevor Übleres passiert, dass war schon Überzeugungsarbeit. Und richtig, richtig wichtig.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich glaube es war, da zu sein.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Eine alte Schreibmaschine.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Dir darf es gut gehen, auch wenn’s ihm schlecht geht.“
Und: „Bronze geht an Fredmansky.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Den Kindern geht’s super.“

30. Dein Wort des Jahres?
Kek.

31. Dein Unwort des Jahres?
Achtsamkeit (Ich mag dieses Wort einfach nicht, obwohl ich seine Bedeutung mag.)

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres
Ohhhmhhh.de

33. Vorsätze fürs neue Jahr
Dazu habe ich vor kurzem einen schlauen Satz gehört: „Macht euch keine Vorsätze, sondern Pläne.“

34. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
2016
2017

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