Schlaflos. Nur leider nicht in Seattle.

Gehen meine Augen während des Schlafens einmal auf – pling- sind sie wie ein Computer, der sich nicht mehr runterfahren lässt. Sie sind hell. Und wach. Das Gedankenkarussell wird in der gleichen Sekunde angeworfen. Mein Kopf ist grell beleuchtet und laut. Jahrmarktgedudel bricht geschmacklos die stille Nacht. Wie eine kleine grölende Meute Betrunkener.

Seit einiger Zeit hab ich das vermeintliche Glück, jeden Morgen Party in meinem Oberstübchen zu haben. Ob ich um 5.00 aufwache oder um 3.00 Uhr, egal, ich schlafe nur nachher nicht mehr ein.

Anfangs habe ich die Zeit genutzt. Mit arbeiten, Wäsche falten, ToDo-Listen schreiben. Gut, die ToDo-Listen sind gelogen. Neuerdings versuche ich bemüht den Weg zurück ins Träumeland zu finden. Heute ist mir das sogar gelungen. 2,5 Stunden nach Eröffnung der Karussells, 28 Minuten vorm Weckerläuten. Es sind die kleinen Erfolge, nicht wahr?

Für einen längeren Text reicht es heute nicht. Bin zu müde.

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