8 Stunden Wien. Und das Museum der Illusionen.

Wer nicht Geld wie Heu, sondern eher wie ein paar Gänseblümchen hat, der spart sich das Urlaubsbudget für den Sommer und macht in den restlichen Ferien sogenannte Tagesausflüge – der Urlaub des kleinen Mannes. Paris stünde schon lange auf meiner Liste, aber es ist zu Ostern „nur“ Wien geworden. Wobei das „nur“ – in Anerkennung für Wien eh schon unter Anführungszeichen – der Hauptstadt unrecht tut. Wien ist wunderbar.

Wir haben uns einen Tag lang treiben lassen. Bei feinstem Frühlingswetter (Sonnenschein, 18 Grad) sind wir im Schanigarten gesessen, durch den Volksgarten flaniert und haben vorm Stephansdom Melange getrunken. (Es war Cappuccino, aber ich lüge im Sinne der stimmigeren Story mal ganz dreist.) Um daheim nicht zugeben zu müssen, wir hätten den ganzen Tag nur Leute beobachtet und seien shoppen gewesen, haben wir die kulturelle Quote mit einem Museumsbesuch erfüllt.

Illusorisch.

Ich kenn viel in Wien, aber das Museum der Illusionen bis gestern nicht. Es ist ein kleines feines, interaktives Spektakel, das unsere Hirne geschickt in die Irre führte. Ob im Spiegelkabinett oder in schiefen Räumen – Staunen war hier garantiert. Für das Kind wohl eines der Highlights an diesem Tag. Wenn schon der Hotdog im legendären Centimeter II nicht so war „wie in den Haus, wo wir immer die Möbel kaufen“. Kinder!

Witzkiste.

Forget Duckface, lass dir mit einer ganzen Hand ins Gesicht fahren. Mein Kind weiß, was Selfies interessant macht. Spaß hatten wir auch im Zug, als wir den allseits beliebten Leger „Sag mal Banane“, „Banane“, „Bist a nackate Dame“ in unzähligen Variante umdichteten. „Sag mal Mona – bist eine alte Oma“ fand selbige aber nicht so ulkig wie wir. Langsam sollte ich vielleicht erwachsen werden.

Aber das ist ein anderer Tagesausflug.

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