From Zero Waste to Hero.

Ich allein kann nichts verändern, dachte sich die halbe Menschheit.

Umdenken.

Müllvermeidung, weniger Plastik verwenden, nachhaltiger und klimafreundlicher leben… das geht leider nicht von heute auf morgen. Noch immer sind ganz viel Produkte des Alltags eine riesige Umweltsünde und manchmal weiß man es nicht einmal so genau. (Recherche ist hier wohl das Zauberwort.) Aber wenn man sich entschieden hat umzudenken, findet man ganz schnell viele Möglichkeiten und Ideen, wie man umweltverträglicher leben kann.

Dann umstellen.

In meiner Karenzzeit hab ich vor einigen Jahren schon viel experimentiert und unseren Lebensstil nachhaltiger gemacht. Ich hab mich mit Upcycling beschäftigt, habe Kinderkleidung selbst genäht, hab verpackungsfreies Einkaufen versucht und bin bereits vor sieben Jahren auf Menstruationstassen umgestiegen (ein Glück, dass es so gehyped wird). Zurück im Alltag mit Beruf und Kindern, hab ich irgendwie aufgehört mich ins Thema zu vertiefen. Zeit ist auch so eine wertvolle Ressource, die wie Menschen verbrennen und vergeuden.

Ein Besuch bei einem Bienenwachstuch-Workshop hat mich nun wieder angefixt. Die Kursleiterin sprühte vor Ideen für ein klimafreundliches und plastikfreies Leben. Nicht missionarisch, sondern von innen heraus begeistert. Wir hätten die Bienenwachstücher auch in einem Drittel der Zeit herstellen können – aber dann hätten wir einen Abend mit aufschlussreichen, guten Gesprächen verpasst.

Bienenwachstücher?

Man sieht sie jetzt immer öfter: die wiederverwendbaren, natürliche Alternative zu Frischhaltefolie. Gemacht aus Stoff, Bienenwachs, Harz und Öl. Die Tücher sind eher steif und etwas klebrig, sodass sie ohne Weiteres auf Schüsseln, Tellern, Blechen oder rund um Apfelspalten oder ein Jausenbrot haften. Obwohl das Bienenwachs angenehm duftet, nehmen die Nahrungsmittel den Geruch nicht an. Geniale Natur. Wer das Tuch reinigen möchte, wischt es feucht ab. Achtung: Bei Wärme und Hitze schmilzt das Wachs. Also großen Bogen um Waschmaschine und Geschirrspüler mit den Teilen.

Resteverwertung.

Und weil ich dieses Wochenende so im Umdenken war, hab ich noch einiges umgenäht. Hat wieder so richtig Spaß gemacht an meiner Nähmaschine.

2 Gedanken zu “From Zero Waste to Hero.

    1. Liebe Sonja, der Stoff ist tatsächlich von dir. Die Kursleiterin hat dir übrigens Rosen gestreut. Der Workshop selbst aber woanders
      😉 glg, Leni

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