Loco, Tag egal.

Liebes Tagebuch!

Seit gestern schreibe ich den Schreib-Adventkalender von Julia. Julia ist Journalistin und pflegt einen wunderbaren Umgang mit Worten. Ich habe ihren Linzerkind-Newsletter geliebt. (Vielleicht sagt er den Linzern mit Linzer Kindern was, leider gibt es den Newsletter nicht mehr).

Der Schreib-Adventkalender geht so: Jeden Tag gibt Julia einen Satz oder Impuls vor, danach schüttet man 10 Minuten sein Herz aufs Papier. Man darf den Stift nicht absetzen. Selbst wenn ein paar „lalalalas, mir fällt nichts ein“ kommen.

Das Faszinierende bei der Übung ist, dass man sich nicht blockiert. Wer ohne Pause mit einem Timer im Nacken schreibt, blockiert sich nicht, wertet nicht. Der fühlt in Worten. Blutet aufs Papier.

Heute war die Aufgabe eine Bestandsaufnahme von 2020 zu machen. Was ist in meinem Leben passiert? Was davon war bewusst von mir gesteuert? Danach sollte man noch 3 Minuten dran hängen, wie’s einem geht mit dem Jahresrückblick.

Bei mir war es so: Ich schrieb in den ersten 30 Sekunden Krebs und Corona aufs Blatt. Danach folgte 9,5 Minuten fast nur Gutes. Also war dieses Jahr etwa gar nicht nur Tumor, Infektionszahlen und Lockdown? Nein, in meiner Welt nicht.

Hätte ich es ohne Julia so gesehen? ❤ Danke an sie und an euch: Ihr könnt auch mitmachen! Wenn ja, dann hier.

Schreib du auch mal wieder, Tagebuch!

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