Loco, Ende.

Liebes Tagebuch!

Weil hier mit morgen der harte Lockdown endet und in einen weichen übergeht, werde ich die Loco-Tagebuch-Schreiberei hiermit wieder aussetzen.
Das jüngere Kind darf morgen wieder in die Schule. Der Ältere bleibt bis mindestens zu den Weihnachtsferien im Distance Learning. Er war seit den Herbstferien Ende Oktober nicht mehr für Unterricht im Schulgebäude. Das Lernen via Online-Sessions klappt zwar deutlich besser als im Frühjahr, aber es ist natürlich kein Vergleich. In den letzten Wochen hab ich mir sehr oft gewünscht weniger zu arbeiten … Fast Vollzeit ist gerade jetzt a) Harakiri mit Anlauf, b) Erwachsenen-ADHS oder c) echte Begeisterung. Such’s dir aus, liebes Tagebuch.

Ich bin übrigens Elternvertreterin in der Klasse vom Großen. Meine Premiere. Am Samstag hatte ich ein langes, gutes, schönes Telefonat mit der zweiten Elternvertreterin. Wir haben uns ausgetauscht und eine wirklich witzige Idee für ein Weihnachtsgeschenk in diesen Zeiten geboren. Für die Elternvertretererfahrenen unter euch keine große Sache, aber für mich etwas, das dieses Jahr auf die Liste der guten Dinge kommt. Außerdem: Ich brauche und schätze die guten Dinge heuer zig mal so sehr. Aus Gründen.

Heute ist Nikolaus
Wir haben schon um 5.30 die Stiefel geplündert. Ich habe jetzt 10 Schreibminuten, danach bastle ich mit der Tochter Knetseife. Die hat der brave Nikolaus gebracht und dabei bei den Süßigkeiten gespart. Schlauer Mann.
Update: Meine Hände duften mittlerweile auf 10 Meter gegen den Wind nach Erdbeercupcakes. Das Kind hat fleißig geknetet und gefärbt. Zusammengeräumt hab dann ich. Der Klassiker. Mittlerweile habe ich neue Schreibminuten. Mal sehen wie viele es werden.

Denken gehen

Von der Mama-Front gibt’s schlechte News. Weshalb ich wieder erhöhten Bedarf an langen Spaziergängen habe. Das Gehen hält mich davon ab, durchzudrehen. Ich setze einen Fuß vor den anderen, das ist leicht. Das kann ich. Dabei muss ich nur atmen und schauen, nicht über Steine und Wurzeln zu purzeln. Wenn ich mich darauf konzentriere, hab ich nicht mehr so viele Kapazitäten für die schlechten Gedanken und die Angst. Gestern waren es 16 Kilometer. Abends bin ich dann um 9 Uhr eingeschlafen.

Liebes Tagebuch,
wir lesen uns spätestens im dritten Lockdown.

Bis dahin: Mach’s gut, ich mach’s besser. Folge doch meinem Blog, wenn du nichts verpassen willst.

Deine L.

Der Turm. Schützt vor Angriffen und man hat super Sicht auf sich nähernde Feinde. Und Freunde.

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